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BECHER ist eine Marke mit einem Leistungsversprechen

Das Familienunternehmen BECHER GmbH & Co. KG gehört zu den führenden Holzgroßhändlern in Deutschland. Über 420 Mitarbeiter sind an 14 Standorten beschäftigt. Zum Kernsortiment zählen Plattenwerkstoffe, Türen, Bodenbeläge, Terrassendielen und konstruktives Vollholz. Der Wohnhandwerker hat Geschäftsführer Michael Köngeter (61) nach seinen Ambitionen im Saarland befragt.

Bildnachweise: BECHER

Herr Köngeter, was sagen Sie einem Schreiner und Wohnhandwerker im Saarland, warum er bei Ihnen Kunde werden soll und nicht bei der Konkurrenz?

Als Vollsortimenter erhalten unsere Tischler- und Schreinerkunden bei BECHER alles aus einer Hand. Durch unsere langjährige Erfahrung im Holzhandel – dieses Jahr sind es 85 Jahre – und das damit gewachsene Know-how unserer Mitarbeiter können wir unsere Kunden vollumfänglich beraten, angefangen vom Produkt über technische Hilfestellungen bis hin zum Aufmaßservice im Objekt oder der Vermittlung von Projekten. Daneben können Gewerbekunden unsere Türen- und Bodenausstellungen für sich nutzen und ihre Kunden dort optimal beraten. Mit unseren zuverlässigen Industriepartnern gewährleisten wir unseren Kunden einen hohen Qualitätsanspruch, beste Einkaufskonditionen und Stabilität am Markt. Durch exklusive Produkte und weiterführende Dienstleistungen wie Zuschnitt oder Schulungen profitieren unsere Handwerkskunden von einem Extra-Service. Der partnerschaftliche Kontakt zum Kunden ist uns besonders wichtig. So wird jeder Kunde von Anfang an durch einen regionalen Außendienst sowie Innendienstmitarbeiter persönlich betreut.

 

Welche Rolle spielt in Ihrem Unternehmen jetzt und in Zukunft das Thema Digitalisierung, speziell im Hinblick auf Ihre Gewerbekunden?

Sinnvolle Tools wie etwa „meinBoden“ scheinen ja sehr gut anzukommen. Ganz einfach auch, weil sie Sinn machen. Wir sind stets in Kontakt mit unseren Handwerkskunden und passen uns deren Bedürfnissen an. Neben dem Online-Profishop und der virtuellen Verkaufshilfe „meinBoden“ möchten wir die Digitalisierung mit dem Einkaufserlebnis stärker verknüpfen. So investieren wir aktuell hohe Summen in unsere Ausstellungen, die künftig beispielsweise mit digitalen Ausstellungsmodulen ausgestattet werden sollen. Mit den digitalen Angeboten möchten wir unseren Kunden einen Mehrwert bieten.

 

Uns würde interessieren, welchen Stellenwert Sie dem Thema Kundenservice beimessen. Wo sind Sie schon gut und wo wollen Sie sich noch verbessern?

Nur mit einem guten Service sind wir zukunftsfähig. Daher ist es uns wichtig, dynamisch zu agieren und uns stets am Puls der Zeit zu bewegen, um unseren Kunden mehr als „nur“ das Produkt zu bieten. Wir informieren unsere Kunden über Produktentwicklungen und Marktveränderungen, bieten innovative Lösungen für den Innenausbau und alternative Materialien zur Portfolioerweiterung. Eine große Rolle spielt auch unser optimiertes Logistiksystem, welches uns bundesweit eine hohe Lieferfähigkeit ermöglicht – trotz auftretender Beschaffungsprobleme. Der Bereich digitaler Service soll weiter ausgebaut werden, damit Handwerkskunden noch schneller Zugang zu Produktinformationen und Verfügbarkeiten erhalten.

 

Spielt in Ihrem Denken und Handeln das viel benutzte Schlagwort Nachhaltigkeit eine Rolle und können Sie uns Beispiele nennen, bei denen Sie der Konkurrenz vielleicht schon voraus sind?

Der bewusste und verantwortliche Umgang mit Umwelt, Mensch und Natur ist Basis für das erfolgreiche Handeln in unserem Unternehmen. Nachhaltigkeit beeinflusst daher sowohl unsere Produktauswahl als auch Prozesse im Unternehmen. Mit der Unternehmenssparte BECHER InoArt bieten wir unseren Kunden umweltfreundliche und ökologisch nachhaltige Materialien, wie beispielsweise PaperStone, ein innovativer Verbundwerkstoff aus Recycling- Papier. Aber auch bei dem Thema Energie möchten wir uns verbessern und entwickeln daher aktuell ein firmenweites E-Mobilität-Konzept.

 

Wie geht Ihr Unternehmen mit den akuten Preis- und Beschaffungsproblemen um, die zum leidigen Topthema in der Branche geworden sind?

Als Partner des Handwerks haben wir als oberstes Ziel, unseren Kunden trotz der angespannten Situation eine bestmögliche Warenverfügbarkeit und Lieferfähigkeit zu bieten. Hierbei unterstützen uns unsere nachhaltigen und stabilen Beziehungen mit der Industrie. Aufgrund einer guten Vorplanung unserer Standorte können wir auf ein gut sortiertes Lagersortiment zurückgreifen und bei Bedarf Alternativen bieten. Da es aber auch mal zu Lieferverzögerungen kommen kann, haben wir unseren Warenverkehr verbessert, indem kurzfristige Lieferungen der Zentrallager abgerufen werden können. Wir bitten unsere Kunden dennoch, bei Materialbestellungen frühzeitig Kontakt mit dem Außendienst aufzunehmen.

 

Sind Sie mit Ihrem Geschäft im Saarland zufrieden und was haben Sie in unserer Region noch vor?

Im Saarland bedienen wir erfolgreich Gewerbe- und Privatkunden. Unsere Filiale in Blieskastel zeichnet besonders die Türen- und Bodenausstellung auf 1.500 Quadratmetern sowie eine große Outdoor-Gartenausstellung aus. Am Standort in St. Wendel investieren wir in eine große Erweiterung der Ausstellung. So entsteht aktuell ein „Holzerlebniszentrum“, eine neue Ausstellung, in der Handwerks- und Privatkunden die Produktwelt erleben und sich fachlich beraten lassen können. Die Eröffnung ist voraussichtlich Ende des Jahres. Durch die Vernetzung beider Standorte können Kunden auf ein vielfältiges Sortiment zurückgreifen. Wir sind sehr dankbar für die guten Kundenbeziehungen und die starke Kundentreue vor Ort. Wir tun jeden Tag alles dafür, die Tischler- und Schreinerbetriebe der Region bestmöglich zu bedienen.

 

Wo sehen Sie die spannendsten Entwicklungen in der Holzbranche für die kommenden Jahre?

Holz ist und bleibt ein wertvolles Gut. Das bestätigt uns die aktuelle Marktsituation sehr deutlich. Für uns als Handelsunternehmen ist es am wichtigsten, die Warenversorgung für unsere Handwerkskunden zu jeder Zeit sicherzustellen. Doch das alleine reicht nicht. Künftig liegt die Herausforderung unter anderem darin, unseren Handwerkskunden einen Mehrwert zu bieten. Es werden zunehmend weiterführende Dienstleistungen und ganzheitliche Serviceangebote neben dem Produkt gefordert und in Anspruch genommen. Mit digitalen Tools, Zuschnittleistungen oder Handwerkerschulungen möchten wir unserem Handwerkskunden den Alltag erleichtern. Das heißt: echte Unterstützung bieten und ein zuverlässiger Partner sein – jetzt und in Zukunft.

 

Hat die Corona-Pandemie BECHER und sein Geschäft stark getroffen oder wie würden Sie die Auswirkungen für Ihren Bereich beschreiben?

Wie viele andere Unternehmen blieb BECHER in der Pandemie nicht verschont. Unsere Türen- und Bodenausstellungen an den Standorten mussten wir über einen langen Zeitraum schließen und hohe Summen in Hygienemaßnahmen investieren. Eine noch nie da gewesene Situation, an die wir uns alle erst einmal anpassen mussten. Personalausfälle aufgrund von Quarantänemaßnahmen, erschwerte Verkaufs- und Liefersituationen und die gleichzeitige, zunehmende Nachfrage durch den Privatkunden führten zu einer enormen Arbeitsbelastung für unsere Mitarbeiter. Für diesen unermüdlichen Einsatz und die Zuverlässigkeit unserer Mitarbeiter sind wir sehr dankbar. Trotz Unsicherheiten und Ängsten hat jeder Einzelne diese Krise mitgetragen und in das Unternehmen vertraut. Solche Mitarbeiter zu haben, macht mich sehr stolz.

 

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung der BECHER-Akademie und wohin soll die Reise gehen?

Die Akademie ist das erste professionelle HI-MACS- und Fibo-Schulungszentrum in Deutschland und schult Verarbeiter im Einsatz mit modernen und innovativen Werkstoffen. Die große Nachfrage unserer Schreinerkunden zeigt, dass wir mit dem Schulungsangebot den Nerv unserer Kunden treffen. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten wir aber 2020 komplett aussetzen und konnten keine Verarbeiterschulungen vor Ort durchführen. Darauf haben wir reagiert und bald die ersten Online- Schulungen angeboten. Unsere Schulungen leben aber vom persönlichen Kontakt und Austausch, daher möchten wir schnellstmöglich wieder mit Präsenzterminen starten. Für die Zukunft ist der weitere Ausbau des Schulungsangebotes geplant. Nachhaltige Werkstoffe werden dabei eine große Rolle spielen.

 

Welche Ziele verfolgen Sie mit der BECHER GmbH & Co. KG in den kommenden Jahren?

BECHER ist nicht nur ein Holzgroßhandel, sondern auch eine Marke mit einem Leistungsversprechen. Die Botschaft lautet: Bei BECHER findet der Kunde Holz und Zukunft. In unserem „BECHER-Land“ wollen wir die Nummer Eins sein – dafür arbeiten wir täglich daran, uns noch moderner und zukunftsorientierter aufzustellen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, Branchenvorreiter in den Bereichen Serviceorientierung und Dienstleistungsqualität zu werden. So stehen Produktinnovationen sowie die Digitalisierung in Form von beispielsweise virtuellen Ausstellungserlebnissen auf der To-do-Liste. Ein weiterer Punkt ist die stetige Modernisierung und Erweiterung unserer Standorte. In St. Wendel und Wuppertal entstehen aktuell zwei neue Ausstellungen. Der weitere Ausbau als Vollsortimenter, die Sicherstellung der Warenbeschaffung sowie die Weiterentwicklung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter sind zudem sehr wichtige Aufgaben. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten auf Augenhöhe liegt uns dabei besonders am Herzen.

 

Mehr Infos und Kontakt:

BECHER GmbH & Co. KG

www.becher-holz.de

Niederlassung Blieskastel

Blieskasteler Strase 56, 66440 Blieskastel-Blickweiler

Telefon: 06842-92300

Niederlassung St. Wendel

Hungerthalstrase 21, 66606 St. Wendel-Bliesen

Telefon: 06854-900910

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